Die beiden mächtigsten Männer der Welt, - neben Bush –

Putin und Jiang Zemin,

 

in Berlin

und zugleich Stoiber bei G. W. Bush

 

 

Wer sich die „Star-Wars“ mal wieder eingezogen hat, wird von der Parallelität der scheinbar so klar sichtbaren Koordinaten der globalen Weltpolitik in unserem Land - zu Besuch – nicht weniger fasziniert gewesen sein:

Nämlich 

1.     Der Mensch als Subjekt und sein Tun als Folge der freien und zu verantwortenden Entscheidung;

2.     Der Mensch als Objekt und sein Tun als berechenbare, anwendbare und instrumentalisierbare Folge von Gesetzlichkeit.

 

Vorweg ein Kompliment an Schröder als Vertreter einer Miniprovinz in dieser Situation: er zeigte glaubwürdig das Natürliche und Selbstverständliche der neuen Weltsituation.

 

Dagegen ist es wohl Schicksal der großen Machtgebilde der Welt, gehasst zu werden, obwohl auch diese drei jeder im Schlepptau der anderen liegend.

Der positive Aspekt der Neuen Zeit mit Blick auf ein friedliches Miteinander als gemeinsames Interesse!

 

Noch infiziert von dem Virus alter Machtvorstellungen des 2. Weltkrieges und des Kalten Krieges sagte noch vor nur fast 50 Jahren Kennedy den Unsinn: „Überlege nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst.“, während heute zunehmend Staatlichkeit als mehr oder weniger teueres und gut oder schlecht funktionierendes Dienstleistungsunternehmen  gesehen werden darf. Der Staat als Instrument des Menschen und nicht umgekehrt, der Mensch – und selbst Gott – eben nicht als Objekt und Instrument in der Hand des Staates.

 

Ein Koordinatensystem hat jedoch vier Felder, von denen zwar nur eines für eine Verfassung denkbar und vertretbar ist; aber Denken und Tun des Menschen spielt sich nun mal in allen vier Bereichen ab. Der Schalterbeamte oder der Hausmeister einer Bankfiliale z.B. mag die Menschheit manchmal so verstehen, als arbeite die Menschheit nur für die Bank, und als sei er Teil der Obrigkeit der Menschheit.

 

So faszinierend deutlich wie ein Regenbogen diese neue Dimension der Welt auch sichtbar wird, so wird bei näherem Hinsehen das Model von nur zwei Koordinaten für den Menschen und die Welt auch wieder unbrauchbar. Kann man doch wohl kaum als richtig oder falsch z.B. sagen oder denken geschweige denn vergleichen, ob nun der Mensch z.B. Funktion der Sprache oder ob die Sprache Funktion des Menschen sei. So gibt es denn weitere Möglichkeiten von Koordinaten, den Menschen und die Welt darzustellen, wie Eigennutz und Gemeinnutz, Ordnung und Chaos, Kontinuität und Diskretion, Fremdbestimmung und Selbstbestimmung, Gut und Nützlich, Materie und Geist usw., wahrscheinlich unendlich viele, wo immer sich Gegensätze als komplementäre Komparative zeichnen lassen, die alle ihre Brauchbarkeit und Begrenztheit besitzen. Zur Emanzipation gehört heute, Brauchbarkeit und Begrenztheit solcher Maße als Führung oder Verführung jeweils zu reflektieren. Sicher.

 

Nicht zufällig sind und waren aber immer die großen Machtgebilde von der Tendenz oder der Versuchung gezeichnet, dass dort sowohl der einzelne Mensch sich selbst dem Ganzen gegenüber als entsprechend klein und unwichtig ein- und unterordnete, wie er dies auch dem Mitmenschen antat und wie es dann auch von der Obrigkeit, und zwar als Normalität regelrecht gefordert wurde und wird, wie in jenem Spruch von Kennedy, der natürlich unter anderem Gesichtspunkt seine Berechtigung hat, wo mit „dein Land“ nicht eine, nämlich die eigene Staatsmacht gemeint ist sondern die Allgemeinheit.