Das große Wahljahr 2004.

Das Parteigerangel in den USA kommt im provinziellen Deutschland an als Weltanschauung.

In einem Punkt ist sich der deutsche Journalismus mit dem Terrorismus im Irak denn auch einig: Bush darf mit seiner Initiative im Irak keinen Erfolg haben. Derart empfinden auch viele aktive Politiker.

Bush will einen emanzipierten und menschenwürdigen Nahen Osten, der keine Bedrohung des Weltfriedens mehr darstellt, und zwar auch als Voraussetzung für eine Lösung des Palästinaproblems.

In Deutschland wird denn auch der Dominoeffekt fleißig und verbissen übersehen und geleugnet.

Bush hat nun mal eine glückliche Hand: In Lybien, im Sudan, in Pakistan, Afganistan, Tschetschenien, im Iran, in Jordanien und auch in den palästinensischen Gebieten ändert sich das welt- und menschenfeindliche Verhalten zugunsten einer Hoffnung auf Entwicklung.

 

So menschenverachtend die Terroranschlage sind, eine so menschenverachtende Herrschaft streben dagegen die Terroristen an, als sei Gott selbst ein Menschenverächter.

 

Dennoch finden die wichtigsten Wahlen nicht in den USA statt, sondern in GUS, in Russland, und man kann nur beten, dass der wahrscheinlich wiedergewählte Putin so weise wie einst Jelzin und vielleicht etwas rechtzeitiger einen verantwortungsbewussten Nachfolger aufbaut, wenn ein Präsidentenwechsel notwendig wird.

FS.